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KI-Gespräche, Teil I: Künstliche Intelligenz versus Bildung und Journalismus

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In unserer kleinen Gesprächsreihe über Künstliche Intelligenz (KI) macht den Anfang Markus Fiedler, mit dem ich über KI, Bildung und Journalismus spreche.

Tom J. Wellbrock im Gespräch mit Markus Fiedler.

Inhalt:

01:00 Eine neue Krawatte
03:00 Einführung: Was ist Künstliche Intelligenz?
05:00 Der Turing-Test
10:30 Singularität
11:00 Eine KI-Erpresser-Mail
17:00 KI und Bildung
47:00 KI und Journalismus
01:39:00 Spontanes Extra: KI und Musik

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In den Klauen des NDR | #88 Wikihausen: https://wikihausen.de/2023/11/01/in-den-klauen-des-ndr-88-wikihausen/

Der NDR spielt wieder Foul! | #90 Wikihausen: https://wikihausen.de/2023/12/19/der-ndr-spielt-wieder-foul-90-wikihausen/

Grokipedia: Wie gut ist Elon Musks neue K.I.-Enzyklopädie? | #112 Wikihausen: https://wikihausen.de/?s=grokipedia

Klimawandel als Rollenspiel: Markus Fiedler im Gespräch mit ChatGPT: https://www.youtube.com/watch?v=6rKSrVut0B0&feature=youtu.be

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Tom J. Wellbrock
Tom J. Wellbrockhttps://neulandrebellen.de/
Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

9 Kommentare

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Wütender Bürgee
Wütender Bürgee
Gast
1 Monat zuvor

Moin!

Habt Ihr Quellen für die erwähnte Erpressung und den Mordversuch durch eine KI?

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Gast
Antwort auf  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Danke!

Allerdings… Nach erster Sichtung dieser Quellen stelle ich fest, dass sich alle auf dieselbe Studie einer gewissen Forschungsgruppe namens „Anthropic“ berufen. Somit gäbe es streng genommen nur eine Quelle.

Ich habe da so meine Zweifel, ob das alles richtig ist. Es klingt zu fantastisch. Ich muss mal sehen, ob ich herausfinde, wer diese Gruppe ist und vom wem sie finanziert wird. Könnte aufschlussreich sein.

n.b
n.b
Gast
1 Monat zuvor

Der Journalismus befindet sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz in einer tiefen Sinnkrise. Das liegt nicht nur an ökonomischen Zwängen oder dem massiven Zeitdruck, sondern auch daran, dass KI-basierte Werkzeuge dem einzelnen Nutzer plötzlich Fähigkeiten an die Hand geben, die früher professionellen Redaktionen vorbehalten waren. Mit einer guten KI, etwas gesundem Menschenverstand, gezielten Nachfragen und einem klaren Blick auf Quellen lässt sich heute ein Text erstellen, der sich qualitativ kaum hinter dem Produkt eines ausgebildeten Journalisten verstecken muss. Und genau darin liegt das eigentliche Problem.

Viele Menschen neigen dazu, die ersten Antworten einer KI als quasi gottgegeben anzunehmen und unreflektiert zu übernehmen. Doch so funktioniert gute Arbeit mit KI nicht. Es braucht präzises Nachfragen, kritisches Gegenprüfen und das Bewusstsein dafür, dass ein großer Teil der automatisch generierten Quellen aus Echokammern stammt – besonders aus dem medialen Mainstream, der ohnehin dazu tendiert, sich selbst permanent zu bestätigen. KI macht diese Selbstbestätigung lediglich effizienter.

Der Mainstream schreibt heute mithilfe von KI im Grunde noch perfekter von sich selbst ab. Viele Texte wirken glattpoliert, formal einwandfrei, aber inhaltlich oft vorhersehbar und bemerkenswert homogen. Die Vielfalt an Perspektiven, die eigentlich das Herzstück eines lebendigen Journalismus sein sollte, wird dabei nicht größer, sondern kleiner. Nicht alle Journalisten machen es sich so einfach, aber ein beträchtlicher Teil reproduziert unkritisch das, was die eigene Filterblase ohnehin für selbstverständlich hält. KI beschleunigt diesen Prozess – wenn man sie falsch einsetzt.

Dabei kann KI für den Einzelnen enorm wertvoll sein. Wer eigenständig nachfragt, querliest, vergleicht, Muster erkennt und bewusst gegenprüft, kann mit ihrer Hilfe besser informieren, schneller arbeiten und klarer formulieren. KI erweitert den individuellen Spielraum. Sie macht aus einem Laien zwar keinen Experten, aber sie gibt ihm Werkzeuge, um sich eine fundierte Meinung zu bilden und diese sprachlich präzise auszudrücken. Genau deshalb wirkt der Kontrast so stark: Während der Einzelne mit der richtigen Haltung zu besseren Ergebnissen kommt, besteht die Gefahr, dass große Institutionen KI lediglich zur Effizienzsteigerung nutzen – und dadurch den ohnehin vorhandenen inhaltlichen Einheitsbrei noch weiter verdichten.

Das Fazit fällt entsprechend ambivalent aus: Künstliche Intelligenz kann, richtig eingesetzt, unglaublich nützlich sein. Sie eröffnet neue Möglichkeiten für diejenigen, die bereit sind, kritisch zu denken und nicht jede Antwort unreflektiert zu akzeptieren. Für viele andere hingegen – besonders für diejenigen, die sich blind auf generierte Inhalte verlassen – verstärkt sie lediglich bestehende Probleme. KI ist kein Ersatz für kritisches Denken, sondern ein Werkzeug, das genau dieses Denken erst recht notwendig macht.

Elo
Elo
Gast
1 Monat zuvor

Hallo n.b
Interessanter Beitrag von Dir!
Hier mal mein Erfahrungsbericht der letzten 2 Wochen:
Ich hatte eine kleine Vision, einfach mal zu probieren meinen ersten eigenen Song zu machen. Und wenn schon, dann auch gleich mit Musikvideo.
Also schlau gemacht, was es gibt.

  • Auf Suno (suno.com) einen Song kreiert. Hat richtig Spaß gemacht. Abo für einen Monat (ca. 10,- €) abgeschlossen, damit ich die Rechte am Song habe (k.A. ob’s was bringt)
  • Mit Grok free version Videos generiert
  • Auf iPhone SE Standbild >Video> Screenshot>Finger drauf halten>um Charaktere zu separieren.
  • Mit CapCut Online Browser Editor free version das Video geschnitten.
  • Grok free version > vibe coding > Website

Fertig ist mein erster Song mit Musikvideo und Website.
Und KI als Werkzeug dafür.

Aber klar, KI ist ein zweischneidiges Schwert, finde ich. Und wie viel steckt von mir in dem Song? Und den Videos? Irgendwie ist es eine echt tiefe philosophische Frage.

Song mit Video hier:
https://youtu.be/JZBu8IiH3Vo

vibe gecodete Website hier:
https://beat-the-monkey.com

War eine interessante Erfahrung für mich.

n.b
n.b
Gast
Antwort auf  Elo
1 Monat zuvor

Ich bin selbst (immer noch) Musikproducer. Ganz anderes Genre, Techno, aber egal… Das ganze ist Kreativ. Es ist deine Idee! Selbst wenn der Beat hinter diesem Lied selbst klar irgendwie durchschnittliche Pop-Musik ist. Klar das die KI das so generiert. Was steckt von dir in den Song? Gute Frage: Du hast dir sicherlich Gedanken gemacht wie das sich anhören soll. Wo ich vor über 30 Jahren angefangen habe selbst Musik zu machen, mit Computern, hieß es auch nur: Alles aus der Plastikdose. Heute gibt es nicht mehr wirklich viel rein handgemachte Musik. Vielleicht Tom noch, als Schlagzeuger 😉
Es ist auch erst dein erstes Projekt. Ich habe bestimmt 10 Jahre benötigt um auch nur ansatzweise etwas ähnliches hinzubekommen.

Elo
Elo
Gast
Antwort auf  n.b
1 Monat zuvor

Ich spiele auch (nicht professionell) Instrumente. Aber abgefahren, finde ich, wie gut es möglich war, eine Vision oder kreativen Blitz in eine Form zu gießen.

Bollerkopp
Bollerkopp
Gast
5 Stunden zuvor

Hallo zusammen und frohes Neues!
Ich hoffe, dass es keine gesundheitlichen Gründe hat, dass es ganz still beim Neulandrebellen geworden ist?

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